
Laut einer Studie von Bitkom sind zwei Drittel der Industrie von Cyberangriffen betroffen, der Schaden in Deutschland wird auf 55 Mrd. Euro pro Jahr geschätzt. Cyberabwehr ist nötig bei nicht erfolgten System- oder Softwareupdates und besonders der Browser das Einfallstor für Viren, Trojaner, Ransomware, Advanced Persistent Threats und Zero-Day-Exploits.
Problematisch sind dabei vor allem aktive Inhalte wie Flash, Java, JavaScript, ActiveX oder HTML 5. Dabei wird fremder, externer Code auf dem PC, auf dem eigenen Betriebssystem und damit in der Dateninfrastruktur ausgeführt. Enthält dieser Programmcode Schadsoftware, so gelangt diese ebenfalls zur Ausführung. Dazu gehören auch E-Mails mit schadhaften Links, die im Browser geöffnet werden und dann zu destruktivem Verhalten auf dem PC und im Netzwerk führen.
Trennung von Intranet & Internet durch Zwei-Browser-Strategie
Bei dieser Flut an Schadsoftware, die über den Browser bzw. die besuchte Webseite ins Netzwerk gelangt, müssen die Methoden zur Cybersicherheit grundlegend überdacht werden. Einen neuen Lösungsansatz bietet „Browser in the Box“. Das Grundprinzip ist hier, dass Betriebssystem und Browser komplett voneinander getrennt werden. Der Browser selbst ist in einer virtuellen Maschine eingekapselt. So wird Schadsoftware vom PC und der Dateninfrastruktur des Nutzers bzw. dem Unternehmensnetzwerk ferngehalten. Hier läuft dann jeder Aspekt einer Webseite – wie Bilder, Werbebanner, Texte, Videos – in einer eigenen Enklave, ohne das Betriebssystem oder die Dateien zu beeinträchtigen.

Erfahren Sie in unserem Whitepaper mehr über das „Browser in the Box“ Konzept, um auch in Zukunft eine hohe Nutzerakzeptanz bei gleichzeitig hoher Sicherheit für Ihr Netzwerk zu gewährleisten. Das Whitepaper können Sie hier
Diese Inhalte werden im Whitepaper behandelt:
- Der aktuelle Status Quo der Bedrohungsabwehr
- Neue Methoden zur proaktiven Sicherheit
- Umsetzung der Trennung von Intranet und Internet
- Virtuelle/gemischte Infrastrukturen
Inhalt: 1 Whitepaper mit 12 Seiten als PDF.
Leseprobe: Damit sich Unternehmen vor den heutigen Gefahren aus dem Netz schützen können, ist ein Paradigmenwechsel nach dem Ansatz „Security by Design“ angebracht. Dieser beinhaltet eine Abkehr von reaktiven, hin zu proaktiven Lösungen. Dieser grundlegende Wandel ist vergleichbar mit der Entwicklung der Sicherheitssysteme in für den Schutz der Insassen bei Unfällen nicht mehr aus. Vielmehr sollte vermieden werden, dass es zu Unfällen mit gefährlichen Aufprällen kommt. Um Vorfälle nicht nur zu lindern, sondern ganz zu verhindern, wurde das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) eingeführt. Eine solche proaktive Technologie wird auch in der IT-Sicherheit benötigt.


