Preisanalyse von billiger.de zeigt: Die günstigsten Preise für beliebte Weihnachtsgeschenke gab es 2024 und 2025 bereits vor Beginn der Black Week.
Karlsruhe. Günstiger einkaufen als am Black Friday? Das geht, sagen die Preisexperten von billiger.de. Die Weihnachtszeit rückt näher und damit beginnt für viele Verbraucherinnen und Verbraucher die Suche nach passenden Geschenken für Familie und Freunde. Besonders die Black Week rund um den Black Friday nutzten in den vergangenen Jahren viele, um beliebte Weihnachtsgeschenke zu günstigen Preisen zu ergattern. Zahlreiche Onlineshops locken schon rund zwei Monate vor dem Weihnachtsfest mit hohen Rabatten und vermeintlichen Bestpreisen. Doch wer beim Weihnachtseinkauf möglichst viel sparen möchte, sollte nicht erst auf den Black Friday oder die Black Week warten.
Eine aktuelle Preisanalyse des Vergleichsportals billiger.de zeigt: In den vergangenen beiden Jahren erreichten die Preise beliebter Weihnachtsgeschenke ihren Tiefpunkt bereits einige Tage vor Beginn der Black Week. Auch während der Aktionswoche konnten Verbraucherinnen und Verbraucher von günstigen Angeboten profitieren.
Für die Untersuchung hat billiger.de die Preisentwicklung der beliebtesten Weihnachtsgeschenke des letzten Jahres analysiert. Grundlage waren die meistgefragten Produkte des vierten Quartals 2025, aus denen 30 ausgewählt wurden, die während des gesamten Untersuchungszeitraums verfügbar waren. Die Ergebnisse wurden mit einer entsprechenden Auswertung aus dem Vorjahr verglichen.
Die günstigsten Preise gab es vor der Black Week
Die Auswertung zeigt für die letzten zwei Jahre ein ähnliches Muster. Bereits in den Wochen vor dem Black Friday sanken die Preise deutlich. Im Jahr 2025 erreichten die untersuchten Produkte am Donnerstag vor Beginn der Black Week ihren niedrigsten durchschnittlichen Preis. Der Preisindex lag zu diesem Zeitpunkt bei rund 95,9 Punkten und damit gut vier Prozent unter dem durchschnittlichen Preisniveau des Novembers. Ein Jahr zuvor zeigte sich ein vergleichbares Bild: 2024 lag der Tiefpunkt am Freitag vor der Black Week bei rund 95,4 Punkten.
Auch während der Black Week bewegten sich die Preise auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Die Unterschiede zum Monatsbeginn Dezember fielen mit wenigen Prozentpunkten allerdings eher gering aus. Deutlich teurer waren die untersuchten Produkte dagegen Anfang Oktober und gegen Ende Dezember. Zu diesen Zeitpunkten lag der Preisindex teilweise zwischen 103 und 107 Punkten.
„Viele Verbraucherinnen und Verbraucher warten gezielt auf den Black Friday, um ihre Weihnachtsgeschenke möglichst günstig einzukaufen. Unsere Analyse zeigt allerdings, dass sich ein früher Blick auf die Preise durchaus lohnen kann. In beiden untersuchten Jahren waren die ausgewählten Produkte bereits vor Beginn der Black Week am günstigsten“, erklärt Dr. Thilo Gans, Geschäftsführer von billiger.de. „Wer die Preisentwicklung frühzeitig beobachtet und verschiedene Angebote vergleicht, hat gute Chancen, auch schon vor den großen Rabattaktionen ein echtes Schnäppchen zu machen.“
Warum Händler schon vor dem Black Friday die Preise senken
Dass die Preise bereits vor der eigentlichen Rabattwoche ihren Tiefpunkt erreichen, könnte verschiedene Ursachen haben. So versuchen Händler möglicherweise, mit frühzeitigen Sonderaktionen Aufmerksamkeit zu gewinnen und sich gegenüber der Konkurrenz einen Vorsprung zu verschaffen. Auch automatisierte Preisanpassungen im Onlinehandel können dazu beitragen, dass einzelne Produkte kurzfristig besonders günstig angeboten werden.
Hinzu kommt, dass Händler durch vorgezogene Rabattaktionen die hohe Nachfrage während der Black Week entzerren können. Während am Black Friday ohnehin zahlreiche Verbraucherinnen und Verbraucher auf Schnäppchenjagd gehen, müssen Onlineshops in den Wochen davor stärker um ihre Aufmerksamkeit werben.
Preisvergleich lohnt sich auch während der Black Week
Trotz der besonders günstigen Preise im Vorfeld bleibt die Black Week eine attraktive Gelegenheit für den Weihnachtseinkauf. Die Analyse zeigt, dass das Preisniveau auch während der Aktionswoche niedrig war. Allerdings unterscheiden sich Preisentwicklungen je nach Produkt und Kategorie. Ein pauschal günstigster Einkaufstag lässt sich deshalb nicht für jedes Weihnachtsgeschenk bestimmen.
Wer bei Weihnachtsgeschenken sparen möchte, sollte deshalb möglichst früh mit der Suche beginnen. Preisvergleichsportale wie billiger.de helfen dabei, Angebote verschiedener Händler gegenüberzustellen und Preisentwicklungen nachzuvollziehen. Mit einem Preisalarm können sich Verbraucherinnen und Verbraucher zudem benachrichtigen lassen, sobald ein gewünschtes Produkt einen definierten Preis erreicht.
Gerade in der Vorweihnachtszeit lohnt sich dieser Blick auf die tatsächlichen Preise. Denn hohe Rabattversprechen bedeuten nicht automatisch, dass ein Produkt zum günstigsten verfügbaren Preis angeboten wird. Wer Preise langfristig beobachtet und nicht erst am Black Friday nach Angeboten sucht, verbessert seine Chancen auf ein echtes Schnäppchen.
Weitere Informationen
Preis-Nachfrage-Index: https://www.billiger.de/data
Einkaufskalender: https://www.billiger.de/einkaufskalender
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