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So wirkt sich die Digitalisierung auf das Controlling aus

Foto: shutterstock.com/Sashkin

Die Auswirkung der Digitalisierung ist überall im Unternehmen zu spüren. Besonders der Controller ist davon betroffen, da sich das Controlling durch die Digitalisierung in vielen Bereichen verändert. Vor allem die Anforderungen an das technische Know How, die Verbesserung der Toolbox, als auch neue inhaltliche Aufgaben werden für den Controller von Morgen entscheidend sein.

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Zweifellos werden die Controller der Zukunft mehr und andere technische Fähigkeiten und Kenntnisse haben, um das Unternehmen auf dem richtigen Kurs halten zu können. Schon deshalb ist eine fundierte IT-Ausbildung für den Controller von großer Bedeutung. Insbesondere Kenntnisse im Bereich IT-Governance sind entscheidend, da im Controlling alle Informationssysteme des Managementsystems zusammenlaufen.

Die Toolbox des Controllers wird weiterhin auf bewährte Instrumente zurückgreifen. Doch auch diese werden sich erheblich weiterentwickeln und verbessern. So können neue Quellen etwa demographische Daten oder Social-Media-Listening-Daten sein. Werden solche Quellen mit den bisherigen Planungsdaten verknüpft, stehen sie bequem für die Planung zur Verfügung und können diese erheblich verbessern.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, setzen einige Firmen auf den Yourself-Ansatz. Dieser lässt zwar viele Freiheitsgrade, ist aber häufig mit hohen Kosten und einer langen Entwicklungsdauer verbunden. Ein weiterer Ansatz ist, auf die Tool-Erfahrung von Softwarefirmen zu setzen, bei denen sich zwei Arten von Software-Werkzeugen durchgesetzt haben.

Best Practice Tools enthalten vordefinierte Inhalte und Auswertungen, die über Jahre anhand der Anforderungen unterschiedlichster Unternehmen verbessert wurden. Diese sind sofort nutzbar und mit der Zeit kann die Oberfläche unternehmensspezifisch individualisiert werden.

Außerdem sind Self-Service Tools immer stärker verbreitet. Diese stellen eine Vielzahl von intuitiven Auswertungs- und Visualisierungsmöglichkeiten bereit, mit denen ebenfalls schnell losgelegt werden kann. Nutzer erstellen hier die betriebswirtschaftlichen Analysen selbst und generieren dadurch Expertise.

Der Controller von Morgen muss breiter ausgebildet sein, um komplexere Aufgaben zu bewältigen. Dabei werden die Controller leistungsfähigere Werkzeuge und Informationssysteme benutzen. Für die Weiterentwicklung der Disziplin und ihrer Werkzeuge sollte sowohl von anderen Unternehmen und deren Lösungen gelernt als auch die unternehmensspezifischen Bedürfnisse verstanden und berücksichtigt werden.

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Laura Langer
Laura Langerhttp://www.leadfactory.com
Laura ist seit Mitte 2015 als Redakteurin und Marketing Manager bei Business.today Network tätig. Zuvor machte Sie Ihren Master-Abschluss in BWL mit Schwerpunkt Marketing.
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