Sonntag, April 14, 2024
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Cybersicherheit 2024: ein Ausblick

Cybersicherheit 2024: ein Ausblick

Wir blicken zurück auf ein Jahr mit einem nie dagewesenen KI-Hype, ausgelöst durch den Launch von ChatGPT. Und auf zwölf Monate, in denen sich die geopolitische Lage und die Cybersicherheitslandschaft weiter verschärft haben. Onapsis wagt einen Blick in die Glaskugel und gibt einen Ausblick, welche Trends und Entwicklungen die Cybersicherheit 2024 prägen werden.

KI treibt Innovationen in der Security-Technologie
„Mit den steigenden Investitionen in KI wird es 2024 zu einem grundlegenden Wandel in der KI-Security kommen. KI-Modelle, insbesondere Large Language Models und generative KI, werden in branchenübergreifend und in allen Bereichen der Softwarekette Einzug halten. Der Bedarf, diese Technologien vor neuen Bedrohungen wie Prompt Injection und anderen bösartigen Angriffen zu schützen, wird ein bislang nie dagewesenes Ausmaß erreichen. Obwohl diese Technologien noch relativ neu sind, werden strenge Sicherheitsmaßnahmen, noch wichtiger und stellen einen Wendepunkt in der Entwicklung der KI-Technologie dar. Angesichts der enormen Datenmengen und der neuen Anforderungen wird es verstärkte Bemühungen geben, Rahmenbedingungen festzulegen und ein verantwortungsvolles Wachstum dieser transformativen Technologie zu fördern.“
– JP Perez-Etchegoyen, CTO bei Onapsis

Geopolitik: Staatliche Akteure werden manipulierte Daten verstärkt als strategische Waffe einsetzen
„Die Herausforderung, seriöse Daten von gefälschten Informationen zu unterscheiden, wird weiterhin im Mittelpunkt des globalen Interesses stehen. Staatliche Akteure werden versuchen, Daten für ihre strategischen Interessen zu manipulieren und als Waffe einzusetzen. Da Regierungen und Länder mit wachsenden Bedrohungen durch Ransomware und Kryptowährungen konfrontiert sind, ist damit zu rechnen, dass der Informationskrieg noch komplexer wird. Mit der Verbreitung der generativen KI können Angreifer innovative Techniken einsetzen, um überzeugend Desinformation zu generieren und die Grenzen zwischen Wahrheit und Lüge weiter zu verwischen. Das Katz-und-Maus-Spiel der Cybersecurity wird weitergehen und Regierungen nicht nur dazu zwingen, ihre kritischen Infrastrukturen abzusichern, sondern auch massiv in die Entwicklung innovativer Technologien zur Überprüfung der Authentizität von Daten und zum Schutz vor böswilliger Datenmanipulation zu investieren.“
– Paul Laudanski, Security Research bei Onapsis

Zunahme der Supply-Chain Attacken: Nachfrage nach Cybersicherheitslösungen wird branchenübergreifend steigen
„Im kommenden Jahr werden wir eine steigende Nachfrage nach Security-Maßnahmen und höheren Sicherheitsgarantien von Kunden aus verschiedenen Branchen sehen. Cybersicherheit wird angesichts der Vielzahl von Bedrohungen immer bedeutender. Zudem ist im kommenden Jahr mit einer Zunahme von Supply-Chain-Angriffen zu rechnen, verursacht durch geopolitische Spannungen und neue Angriffsmethoden. Diese sich intensivierende Bedrohungslage hat globale Auswirkungen, die sich in einer Zunahme von Ransomware-Vorfällen, E-Mail-Kompromittierungen und der Ausnutzung von Zero-Day-Schwachstellen zeigen werden. Unternehmen müssen sich daher auf wachsende Herausforderungen in der Cybersicherheit einstellen, um ihre digitalen Ressourcen und das Vertrauen ihrer Kunden zu schützen. Und das bei gleichzeitig strengerer Budgetkontrolle in allen Unternehmensbereichen, einschließlich der IT-Security. Unternehmen müssen ihre Security-Ausgaben priorisieren und gezielt auf Automatisierung, z. B. bei der ERP-Sicherheit, setzen.“
– JP Perez-Etchegoyen, CTO bei Onapsis

Steigende Kosten für Cyberschäden: Versicherer werden 2024 Policen neu bewerten
„2024 werden wir einen deutlichen Anstieg der Versicherungsansprüche im Zusammenhang mit Cyberangriffen erleben. Es ist zu erwarten, dass die Versicherungsbranche strengere Anforderungen etablieren und von Vorständen und Führungskräften Transparenz und ein umfassendes Verständnis der eigenen Cybersecurity verlangen wird. Ähnlich wie in von Naturkatastrophen betroffenen Regionen, in denen die Versicherungspolicen für Schäden nicht länger aufrechterhalten werden können, werden die steigenden Kosten von Cyberschäden die Versicherer dazu veranlassen, ihre Angebote neu zu bewerten. Dies wird zu neuen Anforderungen führen, die neben dem Nachweis von Fachkenntnissen der Führungsebene auch die Einführung zuverlässiger Prozesse und technologischer Rahmenbedingungen beinhaltet, damit Unternehmen effizient auf Vorfälle reagieren können. So sollen z. B. proaktiv gut vorbereitete Checklists bei Cyberangriffen zum Einsatz kommen, anstatt der bloßen Anfrage nach Wiederherstellung.“
– Volker Eschenbächer, Vice President, Sales Europe (Central, South & East) bei Onapsis

Über Onapsis
Onapsis schützt die Geschäftsanwendungen, die die globale Wirtschaft stützen. Die Onapsis-Plattform bietet Vulnerability Management, Change Assurance und ermöglicht kontinuierliche Compliance für Geschäftsanwendungen führender Anbieter wie SAP, Oracle und anderen. Die Onapsis-Plattform wird von den Onapsis Research Labs betrieben, deren Teams bereits mehr als 1.000 Zero-Day-Schwachstellen in Geschäftsanwendungen identifiziert und entschärft haben.

Onapsis hat seinen Hauptsitz in Boston, USA, mit Niederlassungen in Heidelberg, Deutschland, und Buenos Aires, Argentinien, und betreut Hunderte von weltweit führenden Marken, darunter fast 30 % der Forbes Global 100, sechs der Top-10-Automobilunternehmen, fünf der Top-10-Chemieunternehmen, vier der Top-10-Technologieunternehmen und drei der Top-10-Öl- und Gasunternehmen.

Weitere Informationen finden Sie auf Twitter oder LinkedIn oder unter www.onapsis.com

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Laura Langer
Laura Langer
Laura ist seit Mitte 2015 als Redakteurin und Marketing Manager bei dem Business.today Network tätig. Zuvor machte Sie Ihren Master-Abschluss in BWL mit Schwerpunkt Marketing.

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