Sonntag, April 14, 2024
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Der Blick voraus: drei IT-Prognosen für das neue Jahr

Der Blick voraus: drei IT-Prognosen für das neue Jahr

Der Blick voraus: drei IT-Prognosen für das neue Jahr

Von Kiran Bhageshpur, CTO, Qumulo

2024 wird Künstliche Intelligenz den Menschen mehr zur Reflektion anregen als je zuvor

Vor einigen Jahren wurde in der Zeitschrift Nature eine Studie veröffentlicht, die einen Vorgeschmack auf die wahren Auswirkungen der KI gab. Die Studie zeigte, dass KI bei der Erkennung von Krebs genauso gut abschnitt wie menschliche Radiologen. Wenn allerdings KI mit menschlicher Interpretation kombiniert wurde, verbesserte sich die Genauigkeit erheblich. Die KI ermöglichte es dem Menschen, intelligenter zu werden.

Ich glaube, dass wir genau das im Jahr 2024 bei allen Arbeiten im Zusammenhang mit Information erleben werden. Vor der KI verbrachten Arbeitnehmer einen großen Teil ihres Arbeitstages mit ziemlich einfallslosen Tätigkeiten. Sie analysierten ihren E-Mail-Posteingang, schrieben einfache E-Mail-Antworten, fassten Besprechungen zusammen, bearbeiteten einfache, routinemäßige technische Supportfragen, etc.

KI kann diese Aufgaben schneller und (oft) besser erledigen als der Durchschnittsmensch. Aber KI kann (noch) keine komplexen Aufgaben übernehmen, wie etwa die Erstellung strategischer Pläne, oder die Bereitstellung echter Führungsqualitäten, durch die Mitarbeiter inspiriert und motiviert werden, Verantwortung zu übernehmen. KI kann ferner (noch) keine bahnbrechenden Ideen entwickeln oder einzigartige, kreative Inhalte hervorbringen.

Die Künstliche Intelligenz wird uns die Last der einfachen „Routinearbeiten“ abnehmen und uns in die Lage versetzen, diese wirklich kreativen, strategischen und einzigartig menschlichen Aufgaben besser zu bewältigen. Die Ironie dabei ist: Je intelligenter die KI wird, desto intelligenter wird der Mensch sein.

2024: Ende der Datenverschiebung, Anfang der Arbeit mit Daten vor Ort

Seit mehr als 20 Jahren wächst die Datenmenge schneller als die Konnektivität. Die Tatsache, dass es zwei Wachstumsraten gibt, macht dies zu einem exponentiellen Problem. Und exponentielle Wachstumsprobleme haben die unangenehme Angewohnheit, über Nacht zu massiven Herausforderungen zu mutieren.

Mit Blick auf Daten sind wir an einem Wendepunkt angelangt. Daten können einfach nicht mehr so schnell übertragen werden, wie es nötig wäre.

Jeden Tag werden Exabytes an Daten erzeugt, um neue KI-Modelle zu entwickeln. Dies geschieht meist am Edge. Aber unser KI-Ökosystem – die Gesamtheit alle Dienste und KI-Berater – lebt in der Cloud. Wie bereits erwähnt, können wir diese Daten nicht vom Edge in die Cloud verschieben.

Im Jahr 2024 werden aus diesem Grund Tools auftauchen, die es uns ermöglichen, mit Daten vor Ort zu arbeiten, ohne sie zu verschieben. Tools, die es Cloud-Anwendungen ermöglichen, auf Daten am Edge zuzugreifen, als ob sie lokal wären. Oder Anwendungen im Rechenzentrum, die auf Cloud-Daten so zugreifen, als wären diese lokal.

2024 werden wir beginnen, die Größe unserer Informationsspeicher zu reduzieren

Eines meiner Lieblingszitate – und ein Zitat, das im Jahr 2024 seine Berechtigung finden wird – lautet: „Daten sind keine Informationen, Informationen stellen kein Wissen dar, Wissen ist nicht gleichzusetzen mit Verständnis, und Verständnis ist nicht gleichzusetzen mit Weisheit.

Clifford Stoll, ein amerikanischer Astronom, Autor und Lehrer, machte diese Aussage vor fast einem halben Jahrhundert, aber wegen der künstlichen Intelligenz wird sie im Jahr 2024 so aktuell sein wie nie zuvor. Und warum? Weil KI in der Lage ist, Daten in Informationen umzuwandeln; das ist in der Tat ihr existenzieller Zweck. Und in zunehmendem Maße wird die KI Informationen in Wissen verwandeln.

Verständnis und Weisheit? Zwar sind wir davon noch weit entfernt, aber hier liegt der Knackpunkt. Jede Umwandlung – Daten/Informationen, Informationen/Wissen – verringert das Speichervolumen dramatisch.

Es könnte beispielsweise ein Exabyte an Rohdaten erforderlich sein, um ein Modell zu erstellen, das „versteht“, was bei Ihrem letzten Zoom-Anruf gesagt wurde. Aber der Speicher, den Sie benötigen, um dieses KI-Modell zu betreiben, ist um viele Größenordnungen kleiner.

Qumulo ist eine radikal einfache Art, Daten im Exabyte-Bereich auf der Plattform individueller Wahl überall zu verwalten – Edge, Core oder Cloud. In einer Welt mit Billionen von Dateien und Objekten, die weltweit 100+ Zettabytes umfassen, benötigen Unternehmen eine Lösung, die Einfachheit mit der Fähigkeit kombiniert, überall einsatzfähig zu sein. Qumulo wurde ins Leben gerufen, um genau das zu bieten.

Kontakt
Qumulo
Sara Smyth
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Laura Langer
Laura Langer
Laura ist seit Mitte 2015 als Redakteurin und Marketing Manager bei dem Business.today Network tätig. Zuvor machte Sie Ihren Master-Abschluss in BWL mit Schwerpunkt Marketing.

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