Freitag, April 19, 2024
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Drei Tipps für das Monitoring von Industrial Wireless LAN

Drei Tipps für das Monitoring von Industrial Wireless LAN

Felix Berndt, Business Development Manager for IIoT and Data Centers EMEA bei der Paessler AG

Maschinen, Anlagen und Systeme kommunizieren, die Produktion läuft weitestgehend automatisiert: Willkommen in der Smart Factory! Doch ganz so einfach ist es natürlich nicht. Damit in der Fabrikumgebung alles smart läuft, muss die technische Basis stimmen. Dazu zählen auch drahtlose Netzwerke. Nur wenn Daten zuverlässig erfasst und übertragen werden, kann der moderne Fertigungsprozess reibungslos laufen. Neben drahtlosen Technologien wie 5G und Bluetooth ist auch das Industrial WLAN (IWLAN) ein gängiger Ansatz. Doch was ist eigentlich IWLAN, und wie kann man es monitoren?

Kommentar von Felix Berndt, Business Development Manager for IIoT and Data Centers EMEA bei der Paessler AG

Drahtlose Netzwerke in Industrieumgebungen ähneln dem WLAN in Unternehmen und im privaten Bereich. Der größte Unterschied: IWLAN kommt unter extremen Bedingungen in Fabrikhallen zum Einsatz und muss daher deutlich robuster und widerstandsfähiger sein. Sehr hohe sowie sehr niedrige Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit, Staub und starke Vibrationen dürfen das Industrie-LAN nicht beeinflussen.

Herausforderungen und Vorteile von IWLAN

Darüber hinaus ist ein zuverlässiges drahtloses Netzwerk in industriellen Umgebungen häufig deutlich kritischer als in anderen Unternehmen – insbesondere, wenn Prozess- und Sicherheitskontrollen darüber ausgeführt werden. Neueste WLAN-Standards bieten zwar Funktionen, die die Effizienz und Zuverlässigkeit der Signale steigern, aber dennoch ist die ständige Überwachung der drahtlosen Verbindungen sowie der zugrundeliegenden Infrastrukturen von essenzieller Bedeutung. Nur so lassen sich zeitnah fehlerhafte Verbindungen erkennen und Probleme beheben.
Ist dies gewährleistet, bietet die Integration von IWLAN viele Möglichkeiten. Für mehr Flexibilität lassen sich beispielsweise mobile Endgeräte verbinden. Techniker können über ihr Smartphone oder Tablet auf Produktionsdaten zurückgreifen oder sogar mit beweglichen Maschinenteilen kommunizieren. Ein weiterer Vorteil ist der Einsatz verschiedener gängiger Industrieprotokolle wie PROFINET, SafetyBridge, MODBUS TCP/IP, über die eine Kommunikation möglich ist.

Monitoring von industriellen LANs: aber wie?

Mit einem geeigneten Monitoring-Tool lassen sich IWLANs einfach, sicher und zuverlässig überwachen. Diese Tipps erleichtern den Einstieg in das Monitoring von Industrie-LANs:

1. Drahtlose Netzwerkgeräte überwachen
Router, Access Points, Switches und andere Netzwerkgeräte sollten rund um die Uhr überwacht werden. Viele Netzwerkgeräte bieten SNMP-Funktionen und/oder eine REST-API, über die Statusinformationen abgerufen werden können. Diese Informationen dienen als Basis für Benachrichtigungen, wenn beispielsweise die Hardware ausgefallen ist. Darüber hinaus bieten viele Hersteller mittlerweile integrierte Tools an, die die Verantwortlichen über den Status der jeweiligen Geräteverbindung informieren.

2. Monitoring von angeschlossenen Geräten
Sind die verbundenen Geräte erreichbar? Bereits dieser Test kann Aufschluss über den Zustand des IWLAN geben. Ein einfacher Ping kann schon ausreichen: Antwortet ein Gerät nicht auf einen Ping, könnte es eine Fehlfunktion haben – oder dies könnte sogar ein Hinweis darauf sein, dass das drahtlose Netzwerk ausgefallen ist.

3. Monitoring-Daten zentral sammeln
Ein allgemeiner Best-Practice-Tipp für das Monitoring, der natürlich auch für die Überwachung drahtloser Netzwerke in Industrieumgebungen gilt: Es entlastet im Arbeitsalltag enorm, wenn alle gesammelten Monitoring-Daten zentral in einem Tool verwaltet werden. Auf diese Weise haben die Verantwortlichen im Unternehmen einen ganzheitlichen Überblick über die gesamte Infrastruktur – über alle Standorte, die OT-Umgebung, IIoT-Sensoren, LAN- und WLAN-Netzwerke und klassische IT-Geräte und -Systeme.

Paessler ist davon überzeugt, dass Monitoring eine wichtige Rolle spielt, wenn es darum geht, den Ressourcenverbrauch der Menschheit zu reduzieren. Die Produkte von Paessler helfen Nutzern, ihre IT-, OT- und IoT-Infrastrukturen zu optimieren und dadurch ihren Energieverbrauch und ihre Emissionen zu reduzieren – für einen gesünderen Planeten und unser aller Zukunft. Deshalb bietet Paessler Monitoring-Lösungen für Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen an, von kleinen Unternehmen, über den Mittelstand bis hin zu Großkonzernen. Paessler arbeitet mit renommierten Partnern zusammen, um sich gemeinsam den Monitoring-Herausforderungen einer sich immer schneller verändernden Welt zu stellen.
Seit 1997, als PRTG Network Monitor auf den Markt kam, verbindet Paessler sein tiefgreifendes Monitoring-Wissen mit Innovationsgeist. Heute vertrauen mehr als 500.000 Anwender in über 170 Ländern auf PRTG und andere Paessler Lösungen, um ihre komplexen IT-, OT- und IoT-Infrastrukturen zu überwachen. Die Produkte von Paessler befähigen Nutzer, aus Daten umsetzbares Wissen zu erlangen, und helfen ihnen so, ihre Ressourcen zu optimieren.

Erfahren Sie mehr über Paessler – und wie Monitoring Ihnen helfen kann – unter www.paessler.de

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Laura Langer
Laura Langer
Laura ist seit Mitte 2015 als Redakteurin und Marketing Manager bei dem Business.today Network tätig. Zuvor machte Sie Ihren Master-Abschluss in BWL mit Schwerpunkt Marketing.

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